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Freitag. 05. Oktober 2007

Ministerpräsident gefragter Gesprächspartner

Interessiert diskutierten die Teilnehmer das Konzept Solidarisches Bürgergeld



Als letzter offizieller Programmpunkt des "Eichsfeldtages" stand die Diskussionsveranstaltung "Das Konzept des Solidarischen Bürgergeldes" im Heiligenstädter Vitalpark. CDU-Stadtverbandsvorsitzender Volker Lamprecht konnte neben zahlreichen Teilnehmern Ministerpräsident Dieter Althaus als Referent und Gesprächspartner begrüßen, der in seinem Eingangsstatment die Notwendigkeit eines Paradigmenwechsels der sozialen Sicherungssysteme begründete.

 Angesichts der demografische Entwicklung, der ständigen Erhöhung der Sockelarbeitslosigkeit seit den 70er Jahren, der Finanzierung der überforderten Sozialsysteme über die Lohnnebenkosten und der enormen Staatsverschuldung ist ein Umsteuern zwingend erforderlich.

 Althaus: „Das Solidarische Bürgergeld verbindet freie Marktwirtschaft mit sozialer Sicherheit. Dabei müssen Freiheit, Gerechtigkeit, Sicherheit und Menschenwürde gelten. Es ist die bedingungslose Hilfe zur Selbsthilfe und letztlich ein Stabilitätsfaktor für die Demokratie.“  

Im Blick auf die absehbare gesellschaftliche Entwicklung zeigten sich die Teilnehmer dem Konzept sehr aufgeschlossen gegenüber und stellten anschließend vielfältige Anfragen. Dabei spielte die staatliche Sicherung des neuen Systems, der Zeitpunkt und Hindernisse einer Umsetzung, die Gerechtigkeitsfrage und die Bürokratie-Kosteneinsparung eine Rolle.      

Dieter Althaus ist Leiter der CDU-Kommission „Solidarisches Bürgergeld“, welche in den kommenden zwei Jahren Sach- und Öffentlichkeitsarbeit leisten wird. Weitere Infos unter www.d-althaus.de. 

 

  

 

 

 

 


Von: Bernhard Schauer